Statistisch gesehen sind ca. 40% Männer und 20% Frauen von Haarausfall betroffen

 

Am häufigsten wird die Diagnose  „erblich bedingter Haarausfall“, "diffuser Haarausfall", Alopezie durch Hormon- und Schilddrüsenstörungen, sowie Eisen,- Vitamin- und Mineralstoffmängeln gestellt. Autoimmunerkrankungen bei Kreisrundem Haarausfall (Alopecia Areata) ist ein weiterer Faktor, der schulmedizinisch diskutiert wird.

Es gibt aber noch zahlreiche andere Ursachen, die für Haarausfall verantwortlich sein können. Ärze und Heilpraktiker können uns diagnostisch wertvolle Hilfe leisten, aber es bedarf auch einem großen Anteil Eigenreflektion um an das gewünschte Ziel der Ursachenfindung zu kommen.

Hier ist eine kompromisslose Betrachtung unseres Lebensumfeldes notwendig. Trotz umfangreicher Analysen durch ausgebildete Therapeuten sind die Ursachen oft unklar weil Haarausfall ein systemisches Geschehen ist, bei dem mehrere Faktoren zusammen kommen die man so auf den ersten Blick nicht vermutet. Haarausfall steht immer am Ende einer "Belastungs-Kette" und ist nie isoliert zu betrachten. Besonders schwer ist auch die Ursachenfindung, weil Haarausfall meist erst Wochen bis Monate später nach einem oder mehreren "Triggern" ausgelöst wird. Rückblickend ist es manchmal schwierig die Faktoren, die dazu führten zu bestimmen. Nehmen Sie sich bitte einen Moment Zeit und hinterfragen Sie, welche der möglichen Ursachen für Sie evtl. zutreffend sein könnten.

Seelische Ursachen, die sich somatisiert als Haarausfall bemerkbar machen können

 

Es kann z.B. durch ein Schockerlebnis zu plötzlichem Haarausfall kommen. Ein Schreck, intensive Angst oder Trauer, der Tod einer geliebten Menschen oder eine plötzliche Trennung können einen  durchlässigen Darm ("Leaky Gut-Syndrom") hervorrufen. Damit werden Toxine als "Flut" ins Blut gespült, die der Haarboden oft nicht ausreichend schnell genug abwehren kann.

Plötzlicher Haarverlust, Kreisrunder Haarausfall oder "Ergrauen über Nacht" sind die Folge. Neben der seelischen Behandlung hat hier die umfangreiche Darmfloraanalyse bei einem speziell ausgebildeten Therapeuten und die damit verbundene Behandlung höchste Priorität. Desweiteren gibt es sehr viele unbewusste, tief verdrängte Themen, zu dem der Betroffene keinen Bezug zu haben scheint. Diese Themen bedürfen einer genauen Diagnose durch einen Psychologen, die besonders auch z.B. mittels Kinesiologie ermittelt werden kann. Als besonders empfehlenswert sind hier die Psychosomatische Energetik oder die Psychokinesiologie zu nennen. Auch die Klassische oder Prozessorientierte Homöopatie ist hier bei einem ganzheitlich ausgebildeten Arzt oder Heilpraktiker zu empfehlen.

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Die Haut aus ganzheitlicher Sicht betrachtet:

Die Haut entwickelt sich zusammen mit dem Nervensystem und den Sinnesorganen aus dem Ektoderm, dem äußeren Keimblatt. Nervensystem und Sinnesorgane bilden eine funktionelle Einheit, welche im Kopfbereich des Menschen angesiedelt sind (Augen, Ohren, Gleichgewichtssinn, Geruch und Geschmack)

 

Die Haut kann man jedoch als anatomisch größtes Sinnesorgan mit ihrem Tastsinn, der Wahrnehmung von Temperatur, Schmerz und Druck bezeichnen.

Somit hat die Haut von Anfang an eine direkte Verbindung zu unserem Nervensystem, zu unserer seelischen Verfassung. Die Haut reagiert mit diesem auf Veränderungen, Freude, Belastungen, Leid, Angst, Erregung und nahezu alle uns bekannten Emotionen. Denken wir nur an eine Errötung aus Scham, oder Bleichwerden vor Schreck. Deshalb kann man bei der Haut auch von einem „Spiegel der Seele“ sprechen. Man kann vereinfacht sagen: Ein Großteil der Haut dient dem Nerven-Sinnessystem. Nerven und Sinneszellen in der Oberhaut und oberer Lederhaut bringen „Bewusstsein“ an die Oberfläche, die Körpergrenze.

Ursachen von Hautkrankheiten:


Sehr häufig werden Hautkrankheiten durch eine Verdauungsschwäche begleitet.

Der Darm spielt mit seiner Wechselwirkung bei äusseren Hauterkrankungen eine entscheidende Rolle. Hier wird „Fremdes“ zu „Eigenem“ umgewandelt. Dieser Prozess kann mit einer Störung einhergehen, wenn eine Fehlbesiedelung des Darmes vorliegt.

Hierzu sind in erster Linie die Hefen genannt aus der Candida-Gruppe. Man weisst Dysbiosen am sichersten mit Stuhluntersuchungen nach Hefen, Pilzen, Parasiten und Entzündungsparametern nach. Sie geben Aufschluss ob ein „Leaky Gut“ vorliegt und über das Immunsystem, welches zu 70-80% im Darm angesiedelt ist.

Behandlungen mit Kortison über längeren Zeitraum und Antibiotikagaben schädigen die Darmflora, hier muss nach jeder Behandlung entsprechend das Darmmilieu wiederhergestellt werden. Bitterstoffe sollten ebenfalls so oft wie möglich in den täglichen Speiseplan aufgenommen werden um die Leber zu unterstützen.

Weitere Beispiele die Haarausfall auslösen oder zu Hautproblemen führen können:

- Adrenalin, Cortisol, "Sympathikotonie" (Stress)

- Amalgamfüllungen (Quecksilber)

- Aminosäuremangel

- Allergien

- Autoimmunkrankheiten

- Bisphenol A Belastung (Weichmacher in Plastikartikeln)

- Bleichen und Färben der Haare

- Chlor (durch z.B.häufige Schwimmbadbesuche)

- Cholesterinmangel (wichtig für Hormonbildung)

- Chronische Übersäuerung

- Diäten, längere Fastenzeiten

- Dyshidrose

- Eiweissmangel (siehe "Gesamteiweiss" im Blutbild)

- Elektrolytstörungen

- Energiesparlampen (Quecksilber)

- Farb,-Aroma,-Konservierungsstoffe in Lebensmitteln

- Feinstaubbelastung in Großstädten

- Frischluftmangel, Sauerstoffmangel

- Gadolinium (Kontrastmittel bei MRT-Untersuchung)

- Haut- und Haarpflegemittel mit zu saurem PH-Wert

- Haut- und Haarpflege mit Silikonen, Parabenen, PEGs

- Hitze, Sauna, Haare zu heiss waschen und föhnen

- Holzschutzmittel in Räumen (Pentachlorphenol)

- Impfungen

- Implantate (Titan)

- Infektionen (z.B. Borreliose, Virusgrippe) 

- Jodmangel

- Kaffeekonsum, hoher

- Kupferspirale (führt zu Zinkmangel)

- Leaky Gut (wird u.a..durch Weizengluten gefördert)

- Leberbelastung (Alkohol, Medikamente, Drogen, Fett)

- Lymphsystem überlastet

- Magensäuremangel (führt u.a. zu Eisenmangel)

- Mangelernährung und einseitiges Essen

- Mineralstoff- und Spurenelementemangel

- Nackenverspannungen, HWS-Syndrom

- Nanopartikel in Kosmetik und Sonnenschutzmitteln

- Narben (Energiemeridian blockiert)

- Nierenbelastung

- Nebennierenschwäche (Erschöpfungszustände)

- Operationen mit Blutverlust

- Parasitenbefall des Darms

- "Pille", Nuvaring.usw.(vorallem nach absetzen)

- Pilzbesiedelung der Kopfhaut

- Piercing (wirkt wie Dauerakupunktur)

- Rauchen (Schwermetalle, Durchblutungsstörungen)

- Resorptionsstörungen im Dünndarm

- Schlafmangel

- Schwermetallbelastungen (z.B. Kadmium, Quecksilber)

- Sport, extremer (Milchsäurebelastung)

- Stoffwechselstörungen (u.a. Diabetes, HPU/KPU)

- Strahlungsbelastung (Mikrowellen, WLAN, Funkmasten)

- Stress, oxidativer

- Störfelder (z.B. Schlafen auf Wasseradern, Currygitter)

- Trichodynie (verspannte Schädelmuskulatur)

- Trockenshampoo

- Umweltbelastungen (z.B. durch Glyphosat)

- Vegane Ernährung (Vit.B-12 Mangel)

- Vegetative Dystonie

- Viren (EBV, Herpes)

- Vollnarkose (ggf. auch das Narkosemittel)

- Wechseljahre, Hormonschwankungen

- Yin-Mangel (nach TCM)

- Zahnherde (wurzeltote Zähne, Granulome etc)

- Zuckerkonsum (Mineralstoffräuber)

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