„Die Mikrobe ist nichts,

das Milieu ist alles“

Pierre Jaque Antonie Béchamp

 

Bereits Ende des 19. Jahrhunderts gab es einen heftigen Konkurrenzkampf zwischen den Wissenschaftlern Louis Pasteur (1822-1895), der Mikroben im Fokus des Infektionsgeschehens sah, während Pierre Jaque Antonie Béchamp und Claude Bernard die Auffassung vertraten, dass das ‚Milieu“ des Organismus für Krankheiten verantwortlich ist. Ist das Milieu geschwächt, können Krankheitserreger leicht in den Körper eindringen und sich rasant vermehren. Ist der Körper übersäuert bietet er den Erregern optimale Bedingungen um sich auszubreiten.

Wir wissen, dass ein Embryo im Mutterleib mit einem basischen Milieu von 8 bis 9 heranwächst. Wäre das Fruchtwasser zu sauer, wäre das Leben des Embryos sofort gefährdet. Auch das Meer, der Ursprung allen Lebens, weist einen pH-Wert von 8 bis 8,5 auf.

Der Blut-PH-Wert des Menschen hat nur eine ganz enge Abweichungsnorm, er muss immer zwischen 7,35 bis 7,45 liegen, kommt es zu Abweichungen wird der Mensch krank. Der PH-Wert des Magens ist dagegen sauer, und liegt bei 1,5. Die Salzsäureproduktion ist für eine gute Verdauung unerlässlich. Wenn Speisen aber mit zu vielen Säuren zugeführt werden, kommt es zu einer Salzsäure-Unterproduktion.(eine Ausnahme ist hier naturtrüber Apfelessig, welcher sehr gut geeignet ist, um Magensäure anzuregen)

Die Magenenzyme benötigen Salzsäure um Eiweisse vorzuverdauen, ebenso um Eisen und Calcium aus der Nahrung zu lösen. Eisenmangel ist einer der häufigsten Gründe bei Haarausfall. Manchmal ist hier also nur ursächlich ein Mangel an Magensäure das Problem.

Bei Rosacea und Akne ist eine Unterprduktion von Magensäure ebenfalls sehr häufig. Manche Rosacea-Betroffene vertragen keinen Apfelessig. Hier wäre eine Nahrungsergänzung mit Betain-HCL mit Pepsin für die Eiweissaufspaltung sinnvoll. Auchregt frisch gepresster Selleriesaft und Bitterstoffe die Magensäure vor einer Mahlzeit eingenommen, an.

Die ganzheitliche Heilkunde lehrt uns, dass wir nur unsere Selbstheilungskräfte anregen können.und damit dem Immunsystem zu einer verbesserten Leistungs-fähigkeit verhelfen, wenn dies auf dem Boden eines gesunden Milieus geschieht. Kommt unser Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht, wird unser Körper genötigt den pH-Wert wieder auszugleichen.

Um dies zu erreichen, greift er auf alle Basen-Puffer zurück, die er bekommen kann. Dies sind zuerst unsere wertvollen Kalziumspeicher und Reserven aus Knochen und Zähnen.

Die Ausscheidung der Säuren geschieht vorwiegend über die Nieren und die Lunge, aber auch über die Haut, als schwächstes Glied in der Kette

 

Ist die Haut in irgendeiner Form betroffen (vorallem die Kopfhaut, Gesichtshaut, Arme, Beine, Rumpf) kann man davon ausgehen, dass besonders die Leber belastet und mit dem Stoffwechsel und der Entgiftung überfordert ist.

Zusätzlich versucht der Körper schnellstmöglich die überschüssigen Säuren in den schwächsten Durchblutungszonen an der Peripherie abzuladen.

Zuerst kommt es zu Ablagerungen von kristallisierten Säuren in den Blutgefäßen, Gelenken, Muskelgewebe, Bindegewebe und den Lymphgefäßen.

Vor allem die Beine, der Schulter-Nackenbereich und der Kopfbereich, einschließlich der Haarboden, wo die Säureschlacken dann eingelagert werden, sind betroffen.

Die Symptome der Säurebelastung zeigen sich am Kopf an der Kopfhaut dann als Trichodynie, Haarausfall, Schuppenbildung, Seborrhoischem Ekzem usw.

Im Gesicht kann es zu Akne und Pustelbildung kommen.

Die Übersäuerung des Organismus kann zum Beispiel diese Ursachen haben:

  • Unausgewogene Ernährung, z.B. durch zu viele industriell verarbeitete Lebensmittel, Getreide, sowie Schwarztee und Kaffee

  • Hoher Konsum tierischer Eiweiße durch zu viele Kuhmilchprodukte und Fleisch-insbesondere Schweinefleisch- erzeugt Harnsäure

  • Übersäuerung durch Zigaretten führt zu einer Schwefelsäure- und Schwefeldioxidbelastung

  • Übermäßiger Genuss von Säure produzierenden Getränken wie Fruchtsäfte, Softdrinks belastet den Körper mit Phosphorsäure

  • Alkohol und Zucker erzeugen Essigsäure

  • Auch Stress und/oder seelische Belastung verursachen vermehrte Säurebildung

  • Übermäßige körperliche Anstrengung und Sport  bildet Milchsäure

Eine basenreiche Frischzellnahrung ist die Voraussetzung für einen

ausgeglichenen Säure-Basenhaushalt

Die Haut mag einen neutralen

PH-Wert

 

Die meisten auf dem Markt angebotenen Haar- und Hautpflegeprodukte weisen einen sauren PH-Wert auf.

Viele Inhaltsstoffe , die in der industriellen Kosmetik eingesetzt werden, dienen nicht der gesunden Pflege, sondern ausschließlich der Haltbarkeit und Stabilität des Produkts. Dem Verbraucher gegenüber wird es jedoch anders deklariert. Es wird die Auffassung vertreten, dass der PH-Wert der Haut und Kopfhaut zwischen 4,5 und 5,5 liegen müsse. Dies wird als natürlicher “Säureschutz-mantel“ beschrieben und diese „natürliche Säure“ soll dann verhindern, dass sich Pilze und Bakterien ansiedeln. Chemisch hergestellte Haar- und Hautpflegeprodukte müssen über längere Zeit haltbar gemacht werden, die Mindesthaltbarkeistdauer soll idealerweise 2 Jahre oder länger betragen. Somit werden dem Produkt Konservierungsstoffe mit sauem PH-Wert zugeführt um die Haltbarkeitsdauer zu verlängern. Pflegeprodukte mit einem pH-Wert bis maximal 5,5 tragen durch das Osmose-Gesetz aber dazu bei, dass dem Haarboden vermehrt basische Bestandteile und wichtige Mineralien entzogen werden.

Viele Anhänger der "No Poo" Methode können dies bestätigen. Einige Anwender waschen nur mit reinem Wasser und erleben schon nach kurzer Zeit eine Erholung des Haares und der Kopfhaut. Normales Leitungswasser hat einen PH-Wert von ca. 7 bis 9,5 und liegt somit im basischen Bereich.

 

 

Wir wissen, dass ein Neugeborenes oft schon viele Haare  hat wenn es das Licht der Welt erblickt. Der  basische PH-Wert im Mutterleib von 8,5 hat dem Embryo also schon von Anfang an zu wunderbarem Haarwachstum verholfen, zumal Fruchtwasser auch eine optimale Zusammenstzung aufweist. Wir sehen, dass also auch ein basischer PH-Wert den Haaren nicht schadet. Dennoch raten wir von zu basischen Waschmitteln auf der Kopfhaut wie z.B.Natron ab, weil sie dauerhaft angewendet das Haar stumpf und glanzlos, und damit brüchig machen. Häufig wird versucht dann mir "sauren Rinsen" die Schuppenschicht der Haare wieder anzulegen. Für die unbehaarte Haut ist Natron aber ein sehr guter Begleiter, welches vielseitig eingesetzt werden kann. Natron ersetzt Gesichtreiniger, Duschgele und Badezusätze. Regelmäßig angewandt macht es die Haut zart und glatt. Nach der Natrondusche empfielt sich auf die noch feuchte Haut ein gut verträgliches Öl (z.B. Oliven-oder Kokosöl) einzumassieren.

 

Wir haben uns viele Gedanken um den PH-Wert gemacht und wollten unser Haarelixier weder zu sauer noch zu basisch machen.

Es war also schon eine Herausforderung für uns, ein Produkt zur äusseren Haarpflege zu entwickeln, dass vielen Anforderungen gleichzeitig gerecht wird:

Die Kopfhaut mit Nährstoffen zu versorgen, das gesunde Milieu bei Übersäuerung wiederherzustellen, den Haar-boden zu entgiften und damit Haarausfall zu stoppen sowie den Haaren die Pflegesubstanzen zuzuführen, die sie für einen gesunden Glanz, und gute Kämmbarkeit brauchen, und das völlig ohne chemische Zusätze.

Im Sinne von  "no-poo" erfüllen wir mit unserem Haarelixier-Pulverkonzentrat (PH-Wert von 7,0) nun all diese Eigenschaften. Wir haben uns bewusst ähnlich dem PH-Wert von Blut entschieden und unsere langjährigen Erfahrungen zeigten immer wieder, dass die Behandlung im Bereich zwischen PH-7 und 7,4 zu den besten Ergebnissen gegen Haarausfall führte.

Eine "saure Rinse" ist bei unserem Haarelixier nicht erforderlich.

Inhaltsstoffe Haarelixier:

INCI: Polygogonum multiflorum root Extract *, Eclipta Prostratra leaf Powder*, Hydriyzed Rice Protein*, Trigonella foenum-graecum Seed Extract*, Loess,, Spirulina Platensis Powder*, Aloe Barbadensis Callus Extract, Cannabis sativa Seedcake Powder*, Erythroxylum catuaba Bark Powder, Charcoal Powder, Dimethyl Sulfon,

Cinnamal, Coumarin

*aus kontrolliert biologischem Anbau*

 

Unser 100%  naturbelassenes Nahrungsergänzungsmittel " 12 Vitalstoffe für gesundes Haar" mit vielen wichtigen bioverfügbaren Vitaminen, Aminosäuren, Spuren-elementen und Mineralstoffen unterstützt das Säure-Basen Gleichgewicht innerlich und ergänzt das Haarelixier optimal.

Inhaltssoffe: Ashwagandha, Gerstengras*, Cordyceps, Bockshornkleesamen*, Spirulina platensis*, Methylsulfonylmethan (MSM),  Topinambur*, Maca rot*, Mariendistelsamen*, Flohsamenschalen*, Kurkuma*, Myrrhe     *aus kontrolliert biologischem Anbau

Neugeborene haben meist bereits eine mehrere Zentimeter lange Kopfbehaarung

Meerwasser hat einen basischen

pH-Wert von 8 bis 8,5, nur so

kann Leben entstehen

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